Cardun AG - Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur          
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      Cardun AG - Führung, Kommunikation, Unternehmenskultur
  BIOPHILIE
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Das Unternehmen tragfähig machen
 
 

Was vorab als geringschätzig tönen mag: Die Methode der Diskurstechnik ist in heiklen Entscheidfindungssituationen gegenüber langjährigen, erfahrenen Führungsgrundssätzen nicht nur anspruchsvoller, sondern umfassender als gewohnte Strategien, vermeintliches Wissen und Können durchschnittlicher Führungskräfte in Problemlösungsprozessen. Denn gewohnte Taktiken und vermeintliche rationale Behandlungsweisen von Problemlösungen beruhen oft auf den eigenen kommunikativen Schwächen, die mit anderen Entscheidfindungstechniken als die der Diskurstechnik oftmals zu Fehlmanipulationen und Fehlentscheidungen führen. Bei anderen Methoden als der Diskurstechnik wird häufig auf der Argumentationsstufe der Meinung entschieden, statt auf der Stufe der notwendigen Voraussetzungen, um ein Problem möglichst realitätsnah zu lösen. Der Unterschied zwischen herkömmlichen Entscheidfindungsmethoden und der Diskurstechnik liegt im unterschiedlichen emotionalen Zugang zum Einzelfall des Problems und des Ziels, also zu den Fakten und Begründungen eines Entscheides.

Diskurstechnik kommt historisch aus der Frieddialektik, also nicht – wie so häufig in Sitzungen und Meetings - aus der kampfdialektischen Überzeugungstaktik oder Konferenzkultur. Diskurstechnik hat also auch nichts mit Sachebene und Beziehungsebene zu tun, sondern ist viel kompakter und umfassender. Sie macht Fässer mit Böden! Das macht ihre einzigartige Durchschlagkraft und Stärke aus. Diskurstechnik ist heute noch die einzige, wenn auch wenig bekannte Methode, um schneller und außerhalb der Erhaltungs- und Expansionsbedürfnisse vieler Führungskräfte ent-emotionalisierte Entscheidungen zur Entfaltung von Untenehmen und Führungskräften zu treffen. Sie baut weder auf Macht, Konfliktschwäche, Rechthaberei, noch auf Negation der Alternativen, noch auf Versuch und Irrtum auf. Diskurstechnik ist ein powervolles Instrument, mit dem eine durchschnittliche Problemstellung von einer Entscheidungsgruppe in fünfundvierzig Minuten qualitativ hoch stehend gelöst werden kann. Sie ermöglicht, dass sich Führungskräfte bemühen, ohne neurotische, soziale, erotische oder aggressive Erhaltungsbedürfnisse wie Macht, Geltung, Anerkennung, Geborgenheit, Sieg, Kampf und Streit und ohne falsche Wahrnehmungen ihrer Freundschaften, ihrer inneren und äußeren Umwelten, Entscheidungen zu treffen, die die Entfaltung eines fairen Unternehmens ermöglichen. Dennoch besitzen sie die persönliche Freiheit, einen Entscheid in Unsicherheit getroffen zu haben und sich trotz ihres Wissens und Gewissens systemisch geirrt oder getäuscht zu haben, also zu zweifeln. Bei Entscheidungen, die die äußere Umwelt mit betreffen oder intern überdurchschnittlich gravierend sind, halten sie also stets hinreichende Alternativen bereit. Mit anderen Worten: Der Fortschritt tritt ein, weil diese Führungskräfte sich ihrer rationalen, emotionalen und sozialen Überzeugungen zweifelsfrei gewiss sind, und dennoch die Weisheit haben, ihre Überzeugungen nicht für wahr zu halten, sondern bereit sind, andere Überzeugungen und Erkenntnisse als gleichberechtigt vorauszusetzen.

 
 
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Diskurstechnik
 
 
  • hebt hervor, dass wichtige Entscheidungen stets in Unsicherheit getroffen werden und mehrere notwendige Bedingungen nach und nach erfüllt sein müssen, um ein Problem sinnvoll zu lösen;
  • verlangt von Führungskräften, ihre Zielsetzungen und Problemstellungen klar vor Augen zu halten und sich auf gleicher Augenhöhe für die unternehmerisch besten und sinnvollsten Bedingungen zu entscheiden;
  • leitet Führungskräfte an, nie Einwände Dritter zu negieren, sondern bessere Alternativen anzubieten;
  • lässt Unternehmen kontinuierlich und rasch entfalten;
  • hält dem Entscheidträger nach der Entscheidfindung aufgrund unvorhergesehener Fakten oder noch nicht erfüllten Prozessverläufen stets hinreichende Alternativen zum sinnvollen Entwicklungsgang und zum potenziell einzutretenden Einzelfall bereit.
 
 
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Den Spiegel an die Wand gemalt
 
 

Unternehmer Fassbind erklärt es so: „Eine ent-emotionalisierte Entscheidfindungstechnik wie der Diskurs fördert meine Persönlichkeit als Führungskraft. Sie verlangt von mir ein Denken in Bedingungen. Die Fähigkeit, in Bedingungen (oder Voraussetzungen und Alternativen) zu denken, um Probleme optimal zu lösen, musste ich lernen. Sie steht unter dem Verhaltenskodex, dass ich im Moment des Diskurses kraft meines heutigen Wissens und Gewissens notwendige Bedingungen bereitstelle und stets bessere Alternativen anbiete (bis ich nicht mehr kann), statt wie früher Beiträge Zweiter oder Dritter zu ignorieren, zu beurteilen oder zu negieren. Das hat in mir einen Wandel ausgelöst, auch bei meinem Team. So entstehen heute bei wichtigen Entscheidungen notwendige Bedingungen, um sie im Einzelfall zu erfüllen, wo wir uns doch früher mit fixen Meinungen über den Tisch gezogen und bei Dritten Antipathie bezogen haben. Wir gewinnen heute Zeit und Geld und Vertrauen. Diskurstechnik verlangt von uns Führungskräften einen neuen Umgang mit kritischer Entscheidfindung. Der neue Umgang erfordert bildliches Denken. Eigene Beiträge werden nicht mehr begründet, sondern eigene Bedingungen werden ohne Begründung anderen Alternativen gegenübergestellt. Der Einzelfall bestimmt dann, ob die gemeinsam erarbeiteten Voraussetzungen stimmen. Das fordert für gemeinsame Entwicklungsgänge von uns allen eine enorme emotionale Selbstdisziplin.“

Ein solches Denken ohne Negation anderer Beiträge muss nicht nur gelernt, sondern geübt sein. Eigene Erhaltungs- und Expansionsbedürfnisse spielen in der Lösungsfindung keine Rolle mehr. Wer partout Recht hat oder Recht haben will, erleidet einen Gesichtsverlust. Es ist ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung jeder Führungskraft, unter dem Aspekt der Selbstachtung, des Dazugehörens und des Rechtbehaltens die Diskurstechnik für sich selbst und andere subjektiv zugänglich zu machen. Es ist die Chance, Führungskräfte rational wie emotional zu entfalten und Unternehmen ökologisch, ethisch und ökonomisch weiter zu bringen. Der soziale Weg, einen Konsens zu finden, (um diesen später auch gegenüber Dritten argumentieren zu können), hält jedem am Diskurs beteiligten Menschen unweigerlich den Spiegel seiner kommunikativen Fähigkeiten entgegen. Im Diskurs lernt jeder Mensch nahezu stillschweigend seine gelernten kommunikativen Fehler kennen und wächst, zusammen mit andern, über meistens system-moralische Grenzen und Strukturen hinaus. Wer über gesellschaftliche Grenzen hinaus wachsen will, muss trans-systemisch kommunizieren und führen lernen, was Diskurstechnik handfest anbietet und zulässt. Menschen können jedoch ihre rhetorischen Fähigkeiten nur innerhalb ihrer psychischen Grenzen entfalten. Führungskräfte lernen mit der Methode der Diskurstechnik, dass sie nie über ihre Schatten springen können, aber mit ihren Schatten sich, ihr Unternehmen und andere entfalten und erst noch Leben eher mehren statt mindern können. Was zu Beginn noch oft weh tut, überzeugt später durch natürliche Autorität.

 
 
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Viel Ausdruck und wenige Worte sagen viel
 
 

Jeder Entwicklungsgang gehört in die Gesprächsform des Diskurses. Ohne Diskurs läuft rational, emotional und sozial gar nichts mit Sinn. Erfolg muss nicht mit Angst erzeugendem Leistungsdruck, Macht und Intrigen erzeugt werden. Diskurstechnik bringt Mehrleistung über die Basis des Vertrauens. Deshalb müssen Führungskräfte die Methode der Diskurstechnik kennen, um überhaupt über eine breite Vertrauensbasis die funktionalen Aufgaben optimal durchführen zu können und gruppendynamische Spielchen wie das gegenseitige Durchkreuzen der Leistungen in ein System teamfähiger Menschen zu wandeln. Wer nicht mit Menschen Leistungen, sondern mit teamfähigen Menschen Sachprobleme bekämpfen kann, ist überdurchschnittlich fähig, zusammen mit weiteren Teams anstehende Entwicklungsgänge mit Erfolg zu durchschreiten und unverdeckt Verantwortung für eine faire Kultur zu übernehmen. CARDUN ® implantiert diese ent-emotionalisierte Entscheidfindungstechnik im Unternehmen (die CARDUN AG spricht hier von lebenswichtigen Kernteams ). Mit CARDUN ® werden Personen mit neuen Voraussetzungen und mit neuen Fakten konfrontiert und handfeste unternehmerische, fachliche und zwischenmenschliche Entscheidungen aus allen Erfahrungszusammenhängen der beteiligten Personen erschlossen. Selbst negative Begründungen können mit dieser Art Entscheidfindungstechnik in die positiven Entwicklungsgänge integriert werden. Im Diskurs werden Positions-, Werte- und Strukturkonflikte über die Problemlösung echt gelöst. Da die Methode der Diskurstechnik unfaire Spiele systemisch schon gar nicht zulässt, ermöglicht sie selbst in unserem oft unfairen Kulturkreis die Entwicklung einer nachhaltigen, fairen Unternehmenskultur. Denn im viel stärkeren Diskurs wird – im Gegensatz zu Dialogen (= Einsichten durch erzählen) oder zu Diskussionen (= überzeugen nach innen) und Debatten (= überzeugen nach außen) – wenig gesprochen und para-verbal (= zwischenmenschlich mit allem, was es zum Sprechen braucht) viel gesagt. Im Diskursprozess wächst das Vertrauen der Beteiligten. Menschen arbeiten zusammen, die es sich sonst nie zugetraut hätten. Bedenkt man, dass über 50% der Kommunikation und Ausdruckskompetenz aus dieser ausdrucksstarken, Bedürfnisse, Erwartungen, Werteinstellungen und Interessen ansprechenden Paraverbalität besteht, so müssten mit dieser Vertrauen erweckender Methode die Glocken bis tief in die Ohren aller angstfreien Führungskräfte läuten. Angstfreiheit oder das Bedürfnis danach ist eine Voraussetzung, gleichsam ein Synonym zur Diskursfähigkeit. Sie kann trainiert werden. Sitzungen werden in angstfreier Kultur intensiver, kürzer und die Entscheidfindungen tragfähiger. Mit stressbedingten Schuld- und Schamgefühlen wird sodann niemand mehr eine Sitzung aufsuchen. Solche im Unternehmen gelebte Courage spart nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Reibungsverluste wie Ressourcenbewirtschaftung und langwierige emotional wie soziale Selbstdarstellungen.

 
 
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Mit sittlichem Gewissen ungehorsam sein
 
 

Menschen mit strenger Teamführung, die mit der Methode der Diskurstechnik auch Intolerante und Konfliktunfähige an ihrer Seite ertragen, sind auf dem Weg zur erfolgreichen Führungspersönlichkeit. Selbst Menschen mit Neigung zu Vorsichtigkeit, Manipulation, Anpassung, Sprechverstopfung oder –durchfall können an der Seite dieser natürlichen Autoritäten in Entscheidfindungsprozesse mit einbezogen werden. Zu Intoleranz neigende Menschen können solange mitgetragen werden, wie sie mit ihrem Beitrag zum Unternehmensziel dem Entwicklungsgang des Unternehmens wohlgesinnt sind. Die Kommunikationsform im Diskurs ist hierarchiefrei. Führungsverantwortliche stellen wechselseitig, mit noch unausgeloteten Erfahrungszusammenhängen der Mitarbeiter den Erfolg und die Leistung ihrer Unternehmen auf wirklich neue Füße.

Manchmal fordern echte Alternativen auch ungehorsame Maßnahmen heraus. Als diskursfähig gelten deshalb im neuen Denken diejenigen Menschen, die es verstehen, ihre Entscheidungen selbstverantwortet zu gestalten, und es ausschließen, sich oder andere Diskursteilnehmer als bloße Mittel von Handlungen oder Entscheiden zu machen oder machen zu lassen, um aber im Gegenüber eines sich offenbarenden Anderen neues Wissen und neue Einstellungen zu gewinnen. Vielmehr lernen sie den kreativen, innovativen Ungehorsam gegenüber sich selbst und anderen aufgrund von Erfahrungszusammenhängen kennen. Diskursfähig sein heißt auch, neue vielleicht gegen system-moralische Vorschriften verstoßende – auch etwas Mut brauchende – Einsichten selbstverständlich auch an Dritte weiterzugeben, zu begründen und vor Dritten zu verantworten.

 
 
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Der Blick in die Zukunft
 
 

Diskursfähigkeit erlaubt Führungskräften, gestellte Aufgaben, geforderte Leistungen, Entwicklungsgänge und Strukturen in ihrer tatsächlichen Vielfalt wahrzunehmen und zu begreifen. So können unternehmerische Entscheidungen sowohl ökonomisch wie ethisch wie auch ökologisch als Gesamtbild überprüft und im Sinn von Corporate Governance verantwortet werden. Nach dem Prinzip der Wechselseitigkeit müssen auch Vorstände, Verwaltungs- oder Aufsichtsräte die Methodik der Diskurstechnik mit vernünftigem Aufwand umsetzen können.

Führungspersönlichkeiten, die Kernteams mit der Diskurstechnik befähigen ,

  • schließen im Klima der fairen Unternehmenskultur überdurchschnittlich gut ab,
  • nehmen Menschen die Angst vor der Selbstverantwortung,
  • versetzen Mitarbeiter und Führungskräfte in die Lage, angstfrei in spontane Kommunikationsgemeinschaften einzutreten und
  • richten eine Unternehmenswelt ein, die ihren eigenen (und nicht den von Institutionen eingeredeten) Bedürfnissen nach der Entfaltung ihres Unternehmens entsprechen.

Sie schließen ungewolltes Whistleblowing von vornherein aus. Denn mit der Technik des Diskurses bilden sie die stets eigene Kommunikationsfähigkeit der Beteiligten mit ihren Bedürfnissen, Erwartungen, Interessen und Wertvorstellungen bei sich und allen weiteren Entscheidträgern als verantwortungsvolle Interaktionsform weiter.

Mit dem Prinzip der Diskurstechnik schaffen sich Chefs und ihre Führungskräfte Akzeptanz und Anerkennung vor der Tatsache der kritischen Identifikation einer Mehrheit der Mitarbeiter mit den definitiven Entscheidungen aus Kadersitzungen. Sie und ihre Unternehmen gewinnen an Überzeugungskraft und holen sich Reputation und Sympathiegewinn über Umgangsformen, Auftrittkompetenz und Image ein. Die kritische Identifikation einer Mehrheit lassen erfahrungsgemäß keine emotional, rational oder sozial nicht-lautere oder auch nicht-faire Beschlüsse zu. Für diskursfähige Menschen kann deshalb in einem Kommunikationsprozess Ursache durchaus vor Wirkung und – umgekehrt, eine Wirkung vor der neu kreierten Ursache stehen. Die Entscheidträger verlieren deswegen die Übersicht nicht. Im Gegenteil: Sie gewinnen, ohne andere zu besiegen.

 
 
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Interessiert?
 
 

Möchten Sie die Entscheidfindungstechnik mit realitätsnaher Entscheidfindung einführen? Möchten Sie und Ihre Entscheidträger im Unternehmen positiv mit kommunikativer Interaktion gerüstet sein?

JA?

Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um einzeln oder im Team zu beginnen.
 
 
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